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"Ein Stuhl ist eine Sitzmaschine, ein Haus eine Wohnmaschine", hat Charles Eduard Jeanneret aka Le Corbusier in den zwanziger Jahren deklamiert. Ist das Internet eine Informationsmaschine? |
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zieleIm Mittelpunkt des Seminars steht die Herausarbeitung verschiedener Webdesign-Paradigmen und ihrer Kriterien für der Gestaltung von User-Interfaces im WWW. Anhand einer Bestandsaufnahme vorhandener Ansätze sollen deren Vor- und Nachteile in verschiedenen Anwendungsfeldern diskutiert werden. Im Anschluss an diese erste Standortbestimmung werden gestalterische Aspekte unter besonderer Berücksichtigung von Benutzerfreundlichkeit, Typographie und netzgerechter Bildbearbeitung behandelt. Fortgeschrittene Techniken der Konstruktion von Websites (CSS, JavaScript, DHTML) sollen erläutert und auf ihre Anwendbarkeit in der Cross-Platform-Praxis überprüft werden. Hierbei soll besonderes Augenmerk auf die Unzulänglichkeiten der Client-Software (Browser, Betriebssysteme) und die Folgen mangelnder Standardisierung gerichtet werden. Des weiteren sollen sollen die Möglichkeiten und Grenzen von dynamischen Websites erörtert werden. Die Techniken der dynamischen Erzeugung von Hypertext mit Hilfe von PHP und SQL sowie ihr sinnvoller Einsatz werden erläutert und diskutiert. organisationFür die seminarinterne Kommunikation werden wir die Plattform mystudy.uni-lueneburg.de nutzen. JedeR SeminarteilnehmerIn sollte sich dort ein Account einrichten, so dass alle stets über die aktuellen Informationen verfügen können.
Als "Appetizer" hier schon mal einige unverzichtbare Web-Design Ressourcen: Die Standardressouce: SelfHTML von Stefan Münz. Jeffrey Zeldman, Initiator des Web Standards Project und Host von zeldman.com und alistapart, sollte zu Webdesignfragen regelmässig konsultiert werden. Stylish sind token und mschmidt von k10k. Sie haben kein Problem mit zeitleistenbasierten Bildsequenzern. Ja, und Jakob Nielsen. Der Purist, der den Kopf ansprechen will, nicht das Auge. useit schafft Boden unter den Füssen, ganz radikal. Negativ-Beispiele für gutes Webdesign gibt es im Netz zu hauf, eine Auswahl gibt es unter www.muellseite.de oder bei kommdesign. Ausgereifte DHTML- und JavaScripts bekommt man bei Thomas Brattlis (dhtmlcentral.com), man sollte aber etwas davon verstehen...leichtsinnige Implementierung kann auch hier zu unerfreulichen Ergebnissen führen. Zu guter Letzt, für Basis und Überbau, in einem Atemzug: Telepolis, der Heise-Newsticker, Wired und DE:BUG.
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